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AKW-Streit: Kein Neubau aber Aufrüstung

01.10.2009,

Die Union streitet sich einem "Spiegel"-Bericht zufolge um die Zukunft der Atompolitik. Danach will die CDU-Spitze Stromkonzernen die technische Aufrüstung von Kernkraftwerken ermöglichen. Im Wahlprogramm der Union wird der Neubau von weiteren Kernkraftwerken zwar ausgeschlossen, eine Aufrüstung könnte diese Hürde jedoch umgehen. Nicht nur die Laufzeit sondern auch die Stromleistung eines Reaktors könnten dadurch erhöht werden.

Der bayerische Umweltminister Markus Söder (CSU) und die baden-württembergische Umweltministerin Tanja Gönner (CDU) lehnen eine technische Aufrüstung deutscher Atomkraftwerke dem Bericht zufolge ab. Beide Politiker gelten als Anwärter auf das Amt des Bundesumweltministers, sollte eine schwarz-gelbe Koalition zustande kommen. "Die Anlagen dürfen nicht so ausgebaut werden, dass es auf einen praktischen Neubau hinausläuft", sagte Söder.

Als Vorbild für den Plan der Unions-Spitze gilt demnach der Atommeiler Forsmark in Schweden der für 1,2 Milliarden Euro modernisiert wird. Dadurch sollen technische Laufzeit und die Stromleistung deutlich erhöht werden.

Quelle: Wir Klimaretter

 

 

 



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