Eon und RWE klagen gegen Brennelementesteuer
22.06.2011, Die Ankündigung bestand, doch so schnell rechnete niemand damit: RWE und E.On haben gestern Klage gegen die Brennelementesteuer erhoben. Das bestätigte RWE nach Angaben von dpa. Die Klage richte sich gegen die Erhebnung der Steuer auf ausgetauschte Brennelemente im Atomkraftwerk Grundremmingen, das RWE und Eon gemeinsam betreiben. Die beiden Betreiber haben beim Finanzgericht München eine so genannte Sprungklage eingereicht um bereits die Zahlung der Brennelementesteuer zu umgehen. Auf RWE kommen nach früheren eigenen Angaben in diesem Jahr bis zu 400 Millionen Euro Brennelementesteuer zu. Insgesamt will der Bund pro Jahr bis zu 1,3 Milliarden Euro einnehmen. Eon hatte bereits eine Klage angekündigt. EnBW als weitere AKW-BEtreiber behält sich nach Unternehmensangaben die Entscheidung noch offen.Jetzt vergleichen:
Weitere News zum Thema
- E.on-Strom wird teurer: Plus sieben Prozent ab Juni
- Die App zum Wechsel: "Ökostrom für Alle" bietet erste Gratis-App für Stromversorgerwechsel an
- Kostenlose Stromtankstellen für Elektroautos im Raum Frankfurt
- EnBW bekommt neuen Vorstandschef
- Solarkürzung vorerst vom Bundesrat gestoppt – Widerstand auch auch aus CDU-geführten Ländern
