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Marktstudie: Fukushima hatte kaum Einfluss auf Stromkunden

10.11.2011, Die japanische Atomkatastrophe von Fukushima hat das Wechselverhalten deutscher Stromverbraucher nicht wesentlich verändert. Das ergab eine aktuelle Marktstudie von Nordlight Research aus Hilden, die ein halbes Jahr nach der Katastrophe durchgeführt wurde. Zwar hatte jeder dritte Energiekunde unmittelbar nach der Katastrophe den Anbieter wechseln wollen, letztendlich hatten sich aber nur sieben Prozent aller Kunden dazu entschlossen – zwei Prozent über der normalen Quote von fünf Prozent.

Trotzdem nehme die Gesamtbewegung im Strommarkt in kleinen Schritten zu, so die Autoren. Ebenfalls gestiegen sei die generelle Bereitschaft, für sauberen Strom tiefer in die Tasche zu greifen. Unter den wechselbereiten Kunden steige der Anteil derjenigen, die Ökostromtarife bevorzugen.

Am häufigsten wurde anteilig im letzten Jahr zu Stadtwerken und Discountern wie FlexStrom, eprimo, Stromio oder Hit Strom gewechselt. Für die kommenden Jahre erwarten die Marktforscher eine weitere Zunahme dynamischer Markteffekte.







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