Netzagentur-Präsident: Konzerne verdienen 8 Cent je Kilowattstunde
25.11.2010,Der Präsident der Bundesnetzagentur Kurth hat die Preiserhöhungen der Stromkonzerne als ungerechtfertigt angeprangert. Wegen sinkender Großhandelspreise gebe es Spielraum, die Preise zu senken statt anzuheben.
Der Preisanstieg werde von den Konzernen in den meisten Fällen mit der Erhöhung der im EEG-Umlage begrüpndet, was sachlich nicht gerechtfertigt sei. Denn der immer größer werdende Teil an erneuerbaren Energien wirke sich senkend auf die Großhandelspreise aus.
So verdienen die Konzerne bei einem durchschnittlichen Strompreis von 23,42 Cent pro Kilowattstunde abzüglich Steuern, Abgaben und Netzentgelten immer noch 8,11 Cent, so Kurth.
Bei Beschaffungskosten von ca 5 Cent pro Kilowattstunde blieben also theoretsich rund 3 Cent Spielraum für Preissenkungen, so der Präsident.
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