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Solarsubventionen kosten Steuerzahler Milliarden

20.10.2009,

Die zwischen 2000 und 2008 ans Netz gegangenen Solarstromanlagen haben die deutschen Stromverbraucher rund 6 Mrd. Euro gekostet. Diese Summe wird sich in den kommenden 20 Jahren noch auf weitere 27 Mrd. Euro belaufen, berichtet "Neue Solidarität" unter Berufung auf einen Artikel von Spiegel Online.

Nach dem geltenden Erneuerbare-Energien-Gesetz würden die ins Netz eingespeisten Kilowattstunden mit jeweils bis zu 43 Cent erstattet - etwa fünfmal soviel, wie eine „normale“ Kilowattstunde an der Strombörse kostet. Diese zusätzlichen Kosten würden anteilig auf die Stromversorgungsunternehmen umgelegt, und die legen diese Kosten wiederum über die Stromrechnungen auf ihre Kunden um.

Selbst wenn die Subventionen für Solarstrom ab sofort ganz abgeschafft würden, werden also für gerade in Betrieb gegangene Anlagen noch bis 2029 Subventionen fällig. Aber eine solche völlige Streichung ist angesichts der „Vergrünung“ der etablierten Parteien kaum zu erwarten, selbst der Bundesverband der Verbraucherzentralen, der aufgrund dieser Zahlen dringend eine Änderung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes von der neuen Bundesregierung forderte, fordert nur eine Senkung der Fördersätze um 30%, und so werden die Kosten der Subventionen für die Verbraucher mit jeder weiteren Anlage, die gebaut wird, weiter steigen.

Tatsächlich werden im laufenden Jahr weitere Anlagen mit einer Gesamtleistung von schätzungsweise rund 2000 MW ans Netz gehen, und solange die Subventionen weiterbestehen, wird sich daran wohl wenig ändern.



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