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Stromkonzerne im Visier des Kartellamtes

26.11.2010,

Das Bundeskartellamt plant zum wiederholten mal eine Untersuchung der Strukturen auf dem deutschen Strommarkt. Die deutschen „Oligopole“ müssten durch das Kartellamt überprüft werden, so der Präsident der Behörde Mundt auf dem Münchener Stadtwerke-Tag .

Bis Mitte Januar will das Kartellamt die Ergebnisse seiner Sektorenuntersuchung über den Stromgroßhandel in Deutschland abschließend vorstellen.

Gleichzeitig plant die Bundesregierung eine sogenannte  Markttransparenzstelle, die Manipulationen im Stromhandel vorbeugen helfen soll. Zur Zeit sei noch unklar, ob diese Transparenzstelle gleich für die gesamte EU-Ebene eingeführt oder zunächst auf Deutschland beschränkt bleiben soll.

 "Es wird noch zu diskutieren sein, ob das eine nationale oder europäische Kompetenz ist", so Kartellamts-Präsident Mundt.



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