Umfrage: Stromversorger vernachlässigen Privatkundenbereich
14.05.2009,Die meisten mitteldeutschen Energieversorger vernachlässigen laut einer Untersuchung des Beraternetzwerks RKW Expert den Privatkundenbereich. Nur wenige Unternehmen informierten und berieten so überzeugend, dass auch ein Wille zur Neukundengewinnung deutlich werde.
Aufgrund der gestiegenen Strompreise sei das bislang in Deutschland wenig ausgeprägte Wechselverhalten in den vergangenen beiden Jahren auf bis zu zehn Prozent aller Kunden gestiegen.
Die Studie untersuchte 74 Stromanbieter unterschiedlicher Größe und Versorgungsgebiete.Gestestet wurden dabei Internetauftritt, E-Mail-Kommunikation und Telefonverhalten. Von 200 möglichen Punkten habe der beste Anbieter 162 Punkte (81 Prozent) beziehungsweise das Prädikat «gut» erreicht. Etwa ein Dutzend kamen auf 70 Prozent («ausreichend»), der Großteil wurde mit «ungenügend» oder «mangelhaft» bewertet. Die größten Defizite gab es laut Claus bei den Kontakten per E-Mail. Anfragen seien zu 22 Prozent erst nach zwei Tagen, 28 Prozent gar nicht beantwortet worden. Bei den Internetseiten wurde vor allem eine Überfrachtung mit unnötigen oder unverständlichen Informationen bemängelt.
Ausschließliche Internet-Stromanbieter warteten in der Regel mit guten Webseiten auf, dafür schnitt deren telefonische Kommunikation schlecht ab.
Jetzt vergleichen:
Weitere News zum Thema
- E.on-Strom wird teurer: Plus sieben Prozent ab Juni
- Die App zum Wechsel: "Ökostrom für Alle" bietet erste Gratis-App für Stromversorgerwechsel an
- Kostenlose Stromtankstellen für Elektroautos im Raum Frankfurt
- EnBW bekommt neuen Vorstandschef
- Solarkürzung vorerst vom Bundesrat gestoppt – Widerstand auch auch aus CDU-geführten Ländern
